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Marketing mit Barcodes

Pratteln, letzte Woche, ca. 15 Uhr:

...ich wende die soeben erhaltene Visitenkarte und entdecke darauf ein seltsames Zeichen. „Ist dies ein geheimes Erkennungszeichen?", frage ich. „Nein, dies ist ein „Bee Tagg.", die Antwort meines Gesprächpartners.

Grund genug, gleich nach dem Termin mal zu recherchieren, was genau ein „BeeTagg" ist.

Ein BeeTagg ist im Grunde ein 2-dimensionaler Barcode. Handy-Barcodes kennt man ja schon von der Bahn. Diese bieten die Möglichkeit, Zugtickets in Code-Form aufs Handy zusenden. Der Kontrolleur braucht nur noch den Code auf dem Handy abzuscannen und schon werden die Ticket-Infos eingelesen. Ein Zugticket in Papierformat wird überflüssig.

Der BeeTagg besteht aus weissen und schwarzen Wabenelementen - deshalb auch „Bee" genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorgehensweise ist auch hier recht simpel. Man fotografiert den BeeTagg mit seinem Natel, insofern dieses einen BeeTagg Reader installiert hat und Internet-fähig ist, und schon landet man auf der im Barcode hinterlegten Internetseite.

Anwendungsgebiete hierfür gibt es viele. Aktuell gesehen nutzt die Schweizerische Post den BeeTagg zur Lehrstellenbewerbung. Aber auch an der Suisse-Emex dieses Jahr war dieser schon elementarer Bestandteil der Marketing-Aktivitäten.

Gerüchten zufolge möchte die Swisscom den BeeTagg Reader in den neuen Handy-Modellen standardmässig lancieren. Man darf gespannt sein.

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NatteL?

Was ist den ein Nattel? Und warum kann man die Webseite nicht einfach ohne Geräte per Hand eintippen?

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