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Die neuen Dont's für Medien und Marketing

Matthias Horx hat in seinem aktuellen Zukunftsletter für Dezember 2007 die vier No-Gos für die Medien und Marketingwelt veröffentlicht.

1. No-Go: Tonträger haben immer Konjunktur, denn ein Leben ohne Musik ist nicht vorstellbar.
Der Tod der CD ist vorprogrammiert. Ihr Mörder? - die MP3. Schon allein im ersten Halbjahr 2007 ist der weltweite Umsatz von CD's um weitere 20% geschrumpft. Musiker, wie zum Beispiel Paul McCartney haben diesen Trend erkannt und vermarkten ihre Songs zukünftig bei Starbucks oder über Konzertveranstalter.

2. No-Go: Das Internet ist ein kaltes und männliches Medium und wird nur von Tekkis als Einkaufsort genutzt.
Welch Irrtum. Allein in Deutschland kaufen 43,3% der Frauen im Internet ein. In den USA wurden 2006 mit Röcken und Schuhen 18,3 Mrd. Dollar umgesetzt. PC's und Software erreichten hingegen nur 17,2 Mrd. Dollar.

3. No-Go: Internet-Content als eigenständiges Business
Die New York Times hat Ende 2007 seine Online-Abos eingestellt. Anscheinend wurde die Site zwar gut frequentiert, doch wollte meist niemand einen Cent für den virtuelle Ausgabe zahlen. Dies bewog die NY Times dazu ihr Archiv bis 1986 zu öffnen, um die Besucherzahlen weiter zu steigern. Für reinen Online-Content möchten die Leser zwar nichts zahlen, doch lässt sich dieser anscheinend gewinnbringend vermarkten und in Vernetzungsstrategien integrieren.

4. No-Go: Discount als Zukunftsstrategie
Am 20. Oktober 2007 wurde die fünf-jährige "Geiz ist Geil"-Ära endgültig beendet. Dies erklärte der CEO der Media-Saturn-Holding, Roland Weise. Neues Motto lautet: Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!

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