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Der Weko-Entscheid und die Sorgen um das Wohl der Kunden

Mit Entscheid vom 3. September 2007 hat die Wettbewerbskommission (Weko) bei der Übernahme von Denner durch Migros Auflagen auferlegt. Kurzfristig stärkt die Übernahme die Migros und begründet eine kollektiv marktbeherrschende Stellung zwischen Migros und Coop auf dem Lebensmittel-Detailhandelsmarkt. Langfristig wird dieser Effekt im Discountsegment durch die ausländische Konkurrenz abgeschwächt. Aus Gründen der Verhältnismässigkeit sprach die Weko kein Verbot aus. Sie schreibt aber einschneidende Auflagen für eine Dauer von sieben Jahren vor oder so lange bis Aldi und Lidl in der Schweiz insgesamt 250 Standorte betreiben, um die negativen Auswirkungen des Zusammenschlusses zu limitieren.

Auflagen im Detail:

  • Denner bleibt juristisch, organisatorisch und operationell selbständig
  • Selbständigkeit umfasst insbesondere eine eigenständige Preis-, Aktions-, Sortiments- und Standortpolitik, sowie einen eigenen Marktauftritt unter der Marke Denner
  • der Verwaltungsrat muss mehrheitlich durch von Migros unabhängige Dritte besetzt werden
  • Migros darf in diesem Zeitraum in der Schweiz keinen anderen Lebensmitteldetailhändler erwerben
  • Migros darf in den nächsten drei Jahren keine M-Budget-Geschäfte eröffnen
  • Denner und Migros dürfen während sieben Jahren nur getrennt bei Schweizer KMUs einkaufen
  • Denner darf die Eigenmarkenlieferanten nur dann durch die Migros-Industrie ersetzen, wenn diese das Produkt in einer vergleichbaren Qualität zu günstigeren Preisen liefern

Auf Werbeplakaten und Politveranstaltungen reden alle über das Wohl der Kunden. In jedem Leitbild steht der Kunde zuoberst. Liest man sich aber durch die Medien anlässlich des Weko-Entscheid, rückt der Kunde und seine Möglichkeit günstiger einzukaufen nach hinten.
Nachfolgend einige Kommentare aus verschiedenen Medien von den verschiedenen Anspruchsgruppen. Aus meiner Sicht leicht opportunistisch und der Kunde wird nie erwähnt:

Cashdaily (Lieferanten):
„Die Auflagen sind ein Witz", sagt Hermann Bader, Chef der Fleischverarbeiterin Traitafina. „Wir (die Lieferanten) möchten bei den Kontrollen mitreden."
»klar die Lieferanten würden einer grösseren Einkaufsmacht gegenüber stehen

Tagesanzeiger (Eigentümer):
Denner-Chef Philippe Gaydoul ist erleichtert über das grüne Licht der Weko für die Übernahme von Denner durch die Migros. Allerdings übte auch er Kritik an den Auflagen der Wettbewerbshüter.
»logisch, ansonsten kann er seine Anteile nicht verkaufen

BAZ: Der Bauernverband ist froh (Lieferanten):
Für den Schweizerischen Bauernverband (SBV) ist es beim Zusammenschluss von Migros und Denner wichtig, dass kein zusätzlicher Druck auf die Bauern entsteht, dem ersten Glied der Wertschöpfungskette.
»nachvollziehbar, wer möchte schon tiefere Preise lösen beim Verkauf seiner Produkte. Im Laden günstiger einkaufen würden aber auch die Bauern gerne

Tagesanzeiger (Konkurrenz):
Coop sieht Weko-Entscheid positiv.
»was mit Blick auf den bevorstehenden Entscheid der Weko über die Carrefour-Übernahme durch Coop nicht verwundert

Einzig die Migros sieht's dagegen nicht so rosig:
"Wir stehen solchen staatlich verordneten Einschränkungen des freien Unternehmertums kritisch gegenüber", sagte Migros-Chef Herbert Bolliger.
»natürlich auch nachvollziehbar

Wie stehen Sie staatlich Regulierungen in solchem Ausmass gegenüber?

KommentareRSS: title= Kommentare als RSS-Feed

Re: Der Weko-Entscheid und die Sorgen um das Wohl der Kunden

  • Von: Franz Gruber
  • , 10. September 2007,
  • 19:28

Was soll das mit dem Kunden ( -> rückt der Kunde und seine Möglichkeit günstiger einzukaufen nach hinten).
Jeder Firmenzusammenschluss und damit jede Verbilligung der Waren führt längerfristig auch zu Verlust von Arbeitsplätzen.
Weniger Arbeitsplätze = weniger Kaufkraft!

Also, nicht jammern

Re: Der Weko-Entscheid und die Sorgen um das Wohl der Kunden

  • Von: Conradin Egli
  • , 11. September 2007,
  • 10:29

Danke für das Feedback.

Meiner Meinung nach kosten starke staatliche Regulierungen längerfristig mehr Arbeitsplätze. In der freien Wirtschaft mit freiem Unternehmertum kann man solche Massnahmen von Unternehmen nur verzögern aber nicht verhindern - und dieses Verzögern schwächt die Unternehmen.

Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf ?

Ein Bericht von Pit Delamour

Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf ?

Und was macht die Migros-Führung ?

Einen Fehler nach dem anderen:

- Hat die Migros-Führung noch nicht realisiert, dass sie %u201Enur der Geschäftsführer%u201C ist, die das Migros-Genossenschaftsvolk vertreten sollte. ?
- Hat sie auch noch nicht festgestellt, dass sie auch nicht Besitzer der Migros ist und
- dadurch auch nicht der Chef der Migros sein kann,
- sondern wirklich %u201Enur%u201C der Geschäftsführer ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht bemerkt, dass das Migros-Genossenschaftsvolk seit dem %u201EDeal%u201C Migros/Denner wach geworden ist ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht bemerkt, dass die %u201Eeinfachen%u201C MitarbeiterInnen unter unwürdigen Arbeitsbedingungen arbeiten müssen und durch den Druck der immer stärker werdenden Konkurrenz, immer noch mehr unter Druck gesetzt werden ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht bemerkt, dass das Migros-Genossenschaftsvolk enttäuscht ist vom Handeln der Migros-Führung ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht festgestellt, dass die Kundentreue abgenommen hat ?
- Hat die Migros-Führung vergessen, durch was die Migros gross geworden ist ?
(Zur Errinnerung: Durch die %u201Eeinfachen%u201C MitarbeiterInnen, die Gottlieb Duttweiler als sein höchstes Gut bezeichnet hat und
durch die Migros-Kunden, die ihm so viel Wert waren, dass er ihnen die Migros-Genosssenschaft geschenkt hat. ?
(Die Migros ist also nicht durch die Migros-Führung gross geworden) ?
- Hat die Migros-Führung vergessen, dass Gottlieb Duttweiler die Gottlieb und Adele Duttweiler-Stiftung speziell dafür gegründet hatte, damit sie die Migros-Führung und deren Manager-Löhne überwacht und dafür hätte sorgen sollen, dass all das oben Beschriebene hier nicht stehen müsste ?
- Hat die Migros-Führung nicht bemerkt, dass all das oben Beschriebene genau dadurch entstanden ist, weil sie die Statuten so geändert hat, dass die Gottlieb und Adele Duttweiler-Stiftung die Migros-Führung und deren Manager-Löhne nicht mehr überwachen kann ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht bemerkt, dass all das, was im Gottlieb Duttweiler-Intitut, das die Migros 1963 gegründet hat und zu dem Gottlieb Duttweiler vor seinem Ableben den Grundstein gelegt hat, von der Migros-Führung nicht mehr gelebt wird, obwohl das GDI weltweit mit seinem Inhalt bekannt ist und grosses Ansehen geniesst ?
- Hat die Migros-Führung noch nicht bemerkt, dass sie mit dem "Deal" Migros-Denner eine Bewegung im Migros-Genossenschaftsvolk in Gang gesetzt hat, die nicht mehr aufzuhalten ist und immer mehr an Fahrt gewinnt ?

- Hat die Migros-Führung all dass wirklich nicht bemerkt ?

Was muss noch geschehen, bis die Migros-Führung erkennt:

Ich bin %u201Enur%u201C der Geschäftsführer und diene dem Migros-Genossenschaftsvolk.

zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
http://www.sorgim.ch/f... />
10 % - das grosse Denner-Migros-%u201EGeschäft%u201C ?

Jetzt Aktion 10% auf das ganze Sortiment !

Das ist heute bei einem Denner(Migros)-Laden zu lesen.
Eine tolle Aktion für die Kunden.

Das %u201Egrosse Geschäft für die Migros%u201C ?

Wenn man weiss, dass bei einem Dennerladen, eine Marge von durchschnittlich 8% des Umsatzes resultiert, mit denen die ganze Infrastruktur, wie Miete, Werbung, Löhne, Sozialleistungen und Honorare der Führungsleute und des Chefs und sämtliche Unkosten gedeckt werden müssen, resultieren bei diesem grossen Denner-Migros-Aktions-Geschäft (minus)-2%.

Ergebnis (minus) %u20132% = Migros-Ergebnis ?

Falsch gedacht, denn es handelt sich bei diesem Denner-Migros-Laden um einen Denner-Satelliten, sodass die Rechung, das Ergenis folgendermassen aussieht:

Ergebnis %u20132% = Denner-Satelliten-Ergebnis.

Mit solchen Aktionen will nun die Migros, auf dem Rücken der Denner-Satelliten (von den rund 400 Denner-Migros-Läden sind 290 Denner-Satelliten.) den Konkurrenten aus dem Ausland, Aldi und schon bald Lidl, Paroli bieten.


Das ASS im Ärmel der Migros ?
Vermutlich ist jetzt das das Ass, das die Migros noch im Ärmel hatte, wie sie dies in einem Zeitungs-Interview erklärt hatte, als es im Gespräch um den zunehmenden Druck durch Aldi und Lidl ging.

Der Leidtragende ist dabei ganz eindeutig der Denner-Satellit.

Das kann man nur sagen:
Die Denner-Satelliten haben in der Migros einen tollen Partner erhalten,
der auch darauf achtet, dass die Rechung stimmt, aber natürlich zuerst für die Migros.

Was bei %u20132% für den Denner-Satelliten noch übrig bleibt, können Sie sich selber ausrechnen.
( Er hat nicht nur keine Marge, um all die oben erwähnten Unkosten zu decken, er muss sogar noch 2% drauflegen. )

Schöne Aussichten für die Denner-Satelliten.
(Vielleicht war das der Grund dafür, dass der Denner in Frauenfeld geschlossen hat, oder war das kein Denner-Satellit ?

Die Migros-Führung auf der Empore....

Desto mehr man von der ganzen jetzigen Struktur der Migros erkennt, umso mehr stellt man fest, dass sich die Migros-Fuhrung und die Migros-Spitze mitsamt ihren in stiller Wahl gewählten Migros-Genossenschaftsräten, die von der Migros-Spitze bestimmt werden und die dann wiederum die Migros-Führung wählt, führt und kontrolliert,

sich wie auf einer Empore in einer Kirche befinden.


DIE %u201EMIGROS-EMPORE%u201C
Und genauso wie in vielen Kirchen der Zugang zur Empore geschlossen ist, so ist auch die Türe zur %u201EMigros-Empore%u201C geschlossen, sodass weder ein Zugang für neue, durch das Migros-Genossenschaftsvolk gewählte Migros-Genossenschaftsräte dort Platz nehmen können und auch dem Migros-Genossenschaftsvolk der Zugang verwehrt bleibt.

WAS IN DER MIGROS-EMPORE geschieht ist streng geheim.
Ausser der Migros-Führung und der Migros-Spitze hat niemand Einsicht.

Was die Migros-Führung und die Migros-Spitze dabei vergessen, dass dadurch keine neuen Ideen aus dem Migros-Genossenschaftsvolk nach oben zur Empore dringen.

Auch sind die Stimmen des MIGROS-GENOSSENSCHAFTSVOLKES durch die verschlossene Türe in der %u201EMIGROS-EMPORE%u201C nicht mehr hörbar.

Was da oben in der "MIGROS-EMPORE" geschieht, könnte man als "Inzucht" bezeichnen, denn es kommt nichts raus, aber auch nichts rein.

IST DAS VIELLEICHT DER GRUND DAFÜR, DASS VON DER MIGROS-FÜHRUNG UND VON DER MIGROS-SPITZE ENTSCHEIDUNGEN GETROFFEN WERDEN, die weder der Migros-Kundschaft, noch dem Migros-Genossenschaftsvolk entsprechen und vor allem nicht dazu beitragen, dass die Konkurrenzfahigkeit gesteigert werden kann, um dem steigenden Druck aus dem nahen Ausland standzuhalten,
sodass dieser Druck weiter auf die %u201Ekleinen%u201C MitarbeiterInnen abgewälzt wird.

WO IST DAS VORBILD MIGROS GEBLIEBEN, DAS EINST EIN VORBILD FÜR JEDES UNTERNEHMEN WAR UND jede/r SchweizerbewohnerIn stolz darauf war ?

Der nachstehende Antikel bestätigt einmal mehr die bereits gemachten Aussagen.
http://www.nzz.ch/2007... />
Der gemeinsame WEG von Aldi und Lidl:

Migros und Coop werden mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Aldi und Lidl werden sich in der Schweiz nicht bekämpfen, genauso wenig wie Migros und Coop sich bekämpft haben.

Der grosse Unterschied:

Migros und Coop
haben während Jahrzehnten gemeinsam die Preise hochgehalten, damit sie Millionen verdienen und riesige Managerlöhne kassieren konnten. Finanziert wurden diese riesigen Gewinne und die riesigen Managerlöhne, zur Hauptsache durch die Migros-GenossenschafterInnen, denen man zum Dank alle Eigentumsrechte entzogen hat. Damit all dies möglich war, hat die Migros-Führung, entgegen den Gottlieb Duttweiler-Grundsätzen und entgegen seinen Gesetzen und ohne Zustimmung des Migros-Genossenschaftsvolkes, die Migros-Statuten für ihre Zwecke abgeändert und zudem das Kollegialprinzip, wie es es beim Bundesrat besteht, abgeschafft und ebenso das Initativrecht. Auch werden seit Jahrzehnten keine offenen Wahlen für den Migros-Genossenschaftsrat mehr durchgeführt, sodass das Migrosgenossenschaftsvolk keinen Einfluss auf das Geschehen nehmen kann.
Das ganze Vorgehen der Migros-Führung ist illegal, auch dann, wenn es als legal dargestellt wird und auch mit Gesetzeslücken möglich wurde.

Eine Genossenschaft, bei der die GenossenschafterInnen keine Eigentumsrechte mehr haben und keinen Einfluss mehr auf das Geschehen nehmen können, ist keine Genossenschaft mehr, sondern nur noch ein Machtgefüge, das nach eigenem Ermessen handeln und entscheiden kann (siehe %u201EDeal%u201C Migros-Denner) und dies alles unter der Aufsicht des Staates, denn die Gottlieb Duttweiler und Adele Duttweiler-Stiftung, die der Kontrolle des Staates unterliegt, sollte genau all dies verhindern und damit sicher stellen, dass die Migros-Genossenschaft als Migros-Demokratie erhalten bleibt.

Die Ironie der Geschichte:
Der einzige, der versuchte dieser Migros-Macht entgegenzuwirken, war Karl Schweri, indem er mit Denner die Migros und Coop zwang, ihre Preise zu senken und diese einzige wirkliche Konkurrenz wird durch den %u201EDeal%u201C Migros-Denner von der Migros übernommen, sofern WEKO JA dazu sagt.


Aldi und Lidl
haben seit Jahrzehnten gemeinsam die Preise tief gehalten, zum Nutzen der Kunden, indem sie ihre Administration, das Produktesortiment, die Läden und die Einrichtungen einfach gestaltet haben, genauso wie dies einst Gottlieb Duttweiler gemacht hatte und später, als die Migros-Führung bereits ihre Höhenflüge zusammen mit Coop machte, hat dann Denner genau nach dem Prinzip von Migros, Aldi und Lidl gearbeitet.
Was Aldi und Lidl in die Schweiz bringen, ist nicht neu, denn das hatte schon Gottlieb Duttweiler mit der Migros und später Karl Schweri mit Denner gemacht.

Was neu ist an Aldi und Lidl gegenüber Migros, Coop und Denner, ist ihre Beständigkeit, im Sinne von Einfachheit und Bescheidenheit und genau diese Beständigkeit und die darin enthaltene Einfachheit und Bescheidenheit bewirken den ebenfalls beständigen Erfolg, der auch in schlechten Zeiten Bestand hat.

Was Migros, Coop und Denner fehlen ?
Das ist genau diese Beständigkeit und die Einfachheit und die Bescheidenheit.

Was im Gegensatz zu Denner, Coop, Aldi und Lidl, die Migros unter der Führung von Gottlieb Duttweiler zudem einzigartig und einmalig machte, sie verkaufte weder Alkohol noch Tabakwaren und verfolgte stets das Ziel der Volksgesundheit und Gottlieb Duttweiler setzte sich für seine %u201Eeinfachen%u201C MitarbeiterInnen ein und kämpfte stets für das Gute, was Gottlieb Duttweiler und seiner Frau Adele und damit der ganzen Migros, hohes Ansehen einbrachte, in der gesamten Schweiz und weit über die Landesgrenzen hinaus.

Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge folgt (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)

Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

Aldi und Lidl führen die Migros zurück zu ihrem Ursprung...

Genauso wie Aldi und Lidl hatte einst Gottlieb Duttweiler mit seiner Migros die Schweiz erobert...

Im Vordergrund standen:
- Ein tiefer Preis für den Kunden
- Ein kleines Sortiment
- Produkte auf die Kunden ausgerichtet
- Einfache Logistik
- Keine Rabatte und keine Aktionen
- Frische Produkte für den täglichen Bedarf
- Einfache Administration
- Angemessene Löhne für die %u201Eeinfachen%u201C MitarbeiterInnen
- Angemessene Löhne für die Angestellten
- (Keine riesigen Managerlöhne)
Auszug aus den
%u201E15 Thesen von Gottlieb und Adele Duttweiler 1950
12. Die Löhne und Saläre wie auch die Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zu der Arbeiter- und Angestelltenschaft müssen weiterhin vorbildlich sein.
Unser allgemeines Bekenntnis, dass der Mensch in den Mittelpunkt des Wirtschaftens gestellt werden müsse, hat für unsere Genossenschaften besondere Gültigkeit. Die Einstellung, dass alle Mitarbeiter untereinander als Menschen gleichgestellt sind, bei allem notwendigen vollen Einsatz und guter Disziplin, sollte namentlich den Vorgesetzten stets gegenwärtig sein. Die Freiheit, irgendeiner Koalition beizutreten oder ihr fernzubleiben, muss unter allen Umständen gewährleistet bleiben, wie auch, dass alle Mitarbeiter irgendwelchen politischen schweizerischen Bekenntnisses gleich behandelt werden. Es sollen vermehrte Aufwendungen gemacht werden, um die Freizeit des Personals zu verschönern. Alles dies innerhalb unserer Verpflichtungen gegenüber unserem Meister, der Gesamtheit der Genossenschafter. %u201E
15. Der Kampf muss weitergehen - aber nur, wo es um den Schutz der Schwachen geht und nur, wo er gegen Machtmissbrauch geführt wird.%u201C

- Das Volk (die Migros-Kunden) sollte Miteigentümer der Migros-Genossenschaft werden, indem er die Migros dem Volk in Form von Anteilscheinen der Migros-Genossenschaft verschenkte.
- Der Mensch soll stets im Mittelpunkt stehen.
- Die Migros-Kunden (die MigrosgenossenschafterInnen) bestimmen was in der Migros-Genossenschaft geschieht.
- Die Migros-Eigentümer sollen stolz auf ihren Besitz sein.
- Die Migros-Kunden sollen sich mit der Migros verbunden fühlen.
- Die Migros soll der Volksgesundheit dienen.
- Das in der Migros-Genossenschaft erwirtschaftete Kapital soll in der Migros-Genossenschaft bleiben und wieder zum Wohle der Volksgesundheit eingesetzt werden.

Ohne dass ich hier noch weitere Details aufführe, ist daraus erkennbar, dass die Migros als Migros-Genossenschaft und als Migros-Demokratie über viele Vorteile verfügt hat gegenüber Aldi und Lidl.

All diese Vorteile der Migros-Genossenschaft hat die Migros-Führung preisgegeben, indem sie die Migros-Demokratie zweckentfremdet hat und den Migros-EigentümerInnen ihre Eigentumsrechte weggenommen hat und ihnen ihre Mündigkeit entzogen hat.

Die Migros heute...
Von all dem oben Beschriebenen ist in der heutigen Migros-Genossenschaft gar nichts mehr enthalten.
Auch die 15 Thesen von Gottlieb und Adele Duttweiler[/b], die als Richtlinien für die Migros-Genossenschaft dienen sollten, sind aus der neuen Webseite der Migros entfernt worden.
Die Gottlieb Duttweiler-Grundsätze und %u2013Gesetze und auch die Migros-Statuten werden nicht mehr eingehalten.
Die Kontrolle über die Managerlohne der Gottlieb und Adele Duttweiler-Stiftung, wurde durch Abänderung der Migros-Statuten, entgegen den Gottlieb Duttweiler-Grundsätzen und seinen Gesetzen, so abgeändert, dass diese Kontrolle aufgehoben wurde, sodass die Migros-Spitze diese Managerlöhne nach eigenem Ermessen festlegen kann.
Offene Wahlen für den Migros-Genossenschaftsrat finden keine mehr statt.
Das Kollegialprinzip in der Migros-Geschäftsführung und das Inititivrecht wurden ebenfalls entgegen den Gottlieb Duttweiler-Grundsätzen und seinen Gesetzen, durch Abänderung der Migros-Statuten aufgehoben.

Die Migros-Spitze wehrt sich mit allen Mitteln gegen die offenen Wahlen des Migros-Genossenschaftsrates und damit gegen eine Wieder-Herstellung des ursprünglichen Zustandes der Migros-Statuten.

%u201EWer nicht hören will muss sehen%u201C.

Aldi und Lidl führen nun der Migros-Führung vor, was man mit Beständigkeit, Einfachheit und Bescheidenheit erreichen kann und führt ihnen dadurch das Bild von Gottlieb Duttweiler vor Augen und zeigt ihnen dadurch, was die Migros sein könnte, wenn sie den Gottlieb Duttweiler-WEG nicht verlassen hätten.

"Discounter Lidl gibt in der Schweiz Vollgas"
15.05.2007 | 08:25:01

Sehen Sie selber:
http://www.blick.ch/ne... />
Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge folgt (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)

Langzeitwirkung des %u201EDeals%u201C Migros-Denner... 5. Folge
zum Bericht:
Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

Die Migros verliert immer mehr Kunden an Aldi...

Im CASHdaily vom Freitag den 29.06.2007 ist zu lesen:

%u201EAldi macht bald 500 Millionen Umsatz%u201C

Weiter ist zu lesen:
%u201EDie Migros leidet am meisten unter Aldi.
Nach einer Studie die CASHdaily vorliegt, gehen 37 % der Aldi-Umsätze zu lasten der Migros.%u201C

Diese Ergebnisse bestätigen all die Aussagen, die in diesem SORGIM-Forum gemacht wurden, denn das Vertrauen der Migros-GenossenschafterInnen und Migros-Kunden und Migros-Kundinnen gegenüber der Migros-Führung und der Migros-Spitze, schwindet immer mehr.

Immer weniger können sie verstehen, dass Ihnen ihre Eigentumsrechte entzogen wurden und sie damit auch ihre Mündigkeit als MigroseigentümerInnen genommen wurde.

Sie können aber auch nicht verstehen, dass die Migros-Gensossenschaft die Gottlieb Duttweiler dem Migros-Genossenschaftsvolk geschenkt hat, von den Migros-Mächtigen beherrscht wird, sodass sie mit der Migros-Genosssenschaft so umgehen, als ob sie die Besitzer der Migros wären.

Sie können aber auch nicht verstehen, dass die Migros-Mächtigen seit mehr als 30 Jahren die offenen Wahlen für den Migros-Genossenschaftsrat verhindert haben und alles daran setzen, dass diese Wahlen nicht zustande kommen.

Sie können aber auch nicht verstehen, dass das Gottlieb Duttweiler-Institut, das auf den Grundsätzen von Gottlieb Duttweiler aufgebaut ist und damit weltweites Ansehen erlangt hat, nicht verhindern konnte, dass die Migros-Mächtigen immer und immer wieder gegen die Gottlieb Duttweiler-Gesetze und gegen die Migros-Genossenschaftsstatuten verstossen.

Sie können auch nicht verstehen, dass die Gottlieb und Adele Duttweiler-Stiftung, die speziell dafür gegründet wurde, um sicher zu stellen, dass die Gottlieb Duttweiler-Gesetze und die Migros-Genossenschaftsstatuten auch nach dem Ableben von Gottlieb Duttweiler eingehalten werden, ihr Aufgabe nicht wahrnehmen.

Vor allem können sie das nicht verstehen, da die Gottlieb und Adele Duttweiler-Stiftung der Kontrolle des Staates unterliegt, wie die bei jeder Stiftung der Fall ist.

Dieses Nichtverstehen der Migros-Mächtigen führt dazu, dass immer mehr Migros-GenossenschafterInnen der Migros den Rücken zuwenden und von den Angeboten von Aldi und schon bald Lidl Gebrauch machen.

Sicher ist das auch zu verstehen, denn würden Sie anders handeln ?
Mit Sicherheit nicht.

Die Hoffnung, dass die Migros-Mächtigen erkennen, dass die Migros-EigentümerInnen, denen sie die Eigentumsrechte entzogen haben, ihre Kunden sind oder
schon bald kann man sagen, waren....
wird immer kleiner.

Wollen Sie die Macht über der Migros weiterhin den Migros-Mächtigen überlassen ?
Wenn nicht, dann ist es an der Zeit, Ihre Stimme abzugeben.

Wahlen in die Migros Parlamente
http://www.sorgim.ch/M... />
Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
http://www.sorgim.ch/f... />
zum Bericht:
Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

Die Migros-Führung im Kampf gegen Aldi...

So war es gestern im BLICKOnline zu lesen:
BLICK-ONLINE

"Emmi-Konzernchef Huber geht zur Migros" 03.07.2007 | 11:03:32

"ZÜRICH %u2013 Der Konzernchef des grössten Schweizer Milchverarbeiters Emmi, Walter Huber, wechselt zur Migros. Der 50-jährige Huber wird beim Grossverteiler Leiter des Departements Industrie und Mitglied der Generaldirektion, wie Mitteilungen der beiden Firmen von heute Dienstag zu entnehmen ist. Der Wechsel erfolgt auf Anfang 2008. Beim Migros-Konzern tritt Huber die Nachfolge von Jakob Knüsel an, der Ende Jahr im Alter von 62 Jahren in Pe 62 Jahren in Pension geht. Wer bei Emmi das Ruder übernimmt, ist noch offen. (AP/SDA)"

%u201EMigros holt Emmi-Chef für Kampf gegen Aldi...%u201C
So steht es heute den 4.Juli 2007 im CASHdaily

Anstatt dass die Migros-Führung für ihre Migros und damit für die 2 Millionen Migros-GenossenschaftterInnen kämpft, kämpft sie gegen Aldi.

Für diesen Kampf hat die Migros-Führung speziell den Konzernchef des grössten Schweizer Milchverarbeiters Emmi geholt.

Die Migros-Führung weiss anscheinend nicht, dass sich ein Kampf nur für etwas lohnt, aber dass ein Kampf gegen etwas, niemals erfolgreich sein kann.

So kann auch der Kampf der Migros-Führung gegen Aldi niemals von Erfolg gekrönt sein, auch wenn "zehn Konzernchefs" von Emmi gegen Aldi eingesetzt würden.

Ein Kampf der Migros-Führung gegen Aldi ist einem Kampf gegen Windmühlen gleichzusetzen.

Umso mehr die Migros-Führung gegen Aldi kämpft, desto erfolgreicher ist und wird Aldi sein

Das ist nicht nur ein Aussage, sondern das sind bereits Ergebnisse, die sichtbar sind.
Seit der Name Aldi aufgetaucht ist, was es nicht Aldi, der Werbung gemacht hat, sondern die Migros-Führung hat immer und immer wieder dafür gesorgt, dass immer wieder Artikel über Aldi in Verbindung mit der Migros in der Tagespresse erschienen sind und dieser Trend hält nicht nur an, sondern wird sogar noch gesteigert.

Auch war es die Migros-Führung und auch Coop, die die Kunden mit der M-Budget-Linie und mit der Coop-Prix-Garantie-Linie auf Tiefpreise getrimmt haben und diese Erfahrungen nutzen sie nun beim Anbieter Aldi und bald schon bei Lidl.
Obwohl diese beiden Billig-Linien von Migros und Coop speziell gegen Aldi und bald schon Lidl eingesetzt werden sollten, sind beide Linien gestoppt worden. Sie werden nicht weiter ausgebaut, da nach Aussage der Migros-Führung damit kein Geld mehr verdient werden kann.

CASHdaily spricht die Wahrheit:
Seit CASHdaily auf dem Markt ist, erscheinen immer wieder neue und zusätzliche Artikel, die Wahrheit über die Migros-Führung und Aldi aussprechen.

Der Kampf der Migros-Führung gegen Aldi, ist die grösste Motivation für Aldi.
Dieser Kampf führt zudem nicht dazu, dass die Migros-Kunden der Migros-Genossenschaft treu bleiben, sondern genau das Gegenteil ist der Fall.
Der grösste Teil (37%) der dauerhaften Neukunden von Aldi sind ehemalige Migros-Kunden.

Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
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6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
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Langzeitwirkung des %u201EDeals%u201C Migros-Denner... 5. Folge

zum Bericht:
Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...
Im Gegensatz zu Coop kommt die Migros immer mehr unter Druck:

37% der dauerhaften Neukunden von Aldi sind ehemalige Migros-Kunden.

Der Druck auf die Migros entsteht nicht nur durch den neuen Anbieter Aldi und bald schon Lidl, sondern auch durch die Nummer 2, durch Coop, der immer mehr versucht an die Nummer 1, die Migros-Genossenschaft heranzukommen.

Es scheint Coop gemäss nachstehendem Artikel im Tagesanzeiger sogar zu gelingen.

Da Coop im Gegensatz zur Migros die Gefahr, die von Aldi und Lidl ausgeht, erkannt hat, wird Lidl nicht so sehr Coop unter Druck setzen, sondern in erster Linie Denner und die Migros-Genossenschaft, da immer mehr Migros-GenossenschafterInnen der Migros den Rücken zuwenden und von den Angeboten der neuen Anbieter Gebrauch machen.

Durch die Uebernahme von Denner durch die Migros, (sofern es eine wird, denn der Entscheid der WEKO ist immer noch offen), haben viele Denner-Kunden, die nicht auf der Wellenlänge der Migros-Genossenschaft lagen, sich auch von Denner abgewendet und da diese Kunden die Markenartikel und den Alkohol und die Tabakwaren brauchen, haben sie zu Coop gewechselt.

Einmal mehr stellt sich die Frage:
Hat sich der "Deal" Migros-Denner für die Migros gelohnt ?

Die Migros-Führung tappt weiterhin im Dunkeln wie ein blindes Huhn und erkennt die "Zeichen" nicht.

Wirtschaft %u2013 Donnerstag, 12. Juli 2007
05.07.2007 -- Tages-Anzeiger Online
Coop wächst trotz Aldi und Lidl

Der Detailhändler Coop erwartet gemäss Konzernchef Hansueli Loosli für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von über drei Prozent. Die Konkurrenz von Aldi und Lidl wirkt sich nicht negativ aus.

Ein Umsatzwachstum von drei Prozent würde für Coop eine Steigerung von 15,6 Milliarden Franken im Vorjahr auf über 16 Milliarden bedeuten. Zur Zeit betreibt die Nummer zwei der Branche über 1550 Verkaufsstellen in der Schweiz. In Zukunft will Coop rund zwanzig neue Läden pro Jahr eröffnen, wie Konzernchef Hansueli Loosli in einem Interview mit dem Westschweizer Wochenmagazin «L'Hebdo» sagt.
Weiterhin 45'000 Mitarbeiter
Coop plane zur Zeit keinen Stellenabbau: «Die Zahl von rund 45%u2019000 Mitarbeitenden wird stabil bleiben», versichert Loosli. Durch den Markteintritt der deutschen Discounter Aldi und Lidl sieht sich Coop nicht bedrängt. Überall wo sich Aldi niedergelassen habe, seien die Umsätze der Coop-Filialen stabil geblieben und in einigen Fällen sogar gestiegen.

Die Discounter bieten gemäss Loosli nicht die gleiche Angebotsvielfalt. Als Beispiel nennt er die Frischprodukte. Zudem habe Coop gerade die 18. Preissenkungsrunde seit dem Jahr 2006 eingeläutet. (mow/sda)

Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
http://www.sorgim.ch/f...

Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

MIGROS und ALDI

Der riesengrosse Unterschied:

Die Migros-Genossenschaft entfernt sich unter der Führung der Migros-Mächtigen immer mehr von ihren 2 Millionen Migros-GenossenschafterInnen und damit von ihren Migros-Kundinnen und Migros-Kunden.

Im Gegensatz dazu kommt Aldi seinen Kundinnen und Kunden immer mehr entgegen:

Siehe im Artikel im Tablatt vom Montag den 16. Juli 2007:
Zweiter Aldi auf Stadtgebiet
St. Gallen. Im letzten Dezember hat der Discounter Aldi seine erste Filiale auf Stadt-St.-Galler Boden eröffnet. In weniger als einem Jahr wird der zweite Laden der deutschen Kette in der Stadt eröffnet werden. Der erste Aldi-Supermarkt steht an der Lerchentalstrasse im Osten der Stadt, nun wurde wie berichtet (Tagblatt vom 11. Juli) die Baubewilligung für einen Laden an der Fürstenlandstrasse im Westen erteilt. Aldi-Sprecher Sven Bradke erläutert das Projekt in einem Tagblatt-Interview und äussert sich auch zur Frage, ob ein dritter Aldi in der Stadt schon geplant sei. (red.)

Nachgefragt

%u201ENur ein Aldi in der Stadt reicht nicht%u201C
Vor einem halben Jahr eröffnete Aldi Suisse im Neudorf die erste St. Galler Filiale. Nun entsteht an der Fürstenlandstrasse bereits eine zweite. Sprecher Sven Bradke beantwortet Fragen.
Herr Bradke, im Westen der Stadt wird schon bald eine neue Aldi- Suisse-Filiale gebaut. Warum braucht St. Gallen überhaupt eine zweite Verkaufsstelle?
Sven Bradke: Die Aldi Suisse AG definiert sich selber als regionaler Nahversorger. Wenn wir nahe am Kunden sein wollen, reicht ein Verkaufsladen auf dem ganzen Stadtgebiet nicht aus.
Was wird anders sein in der neuen Filiale?
Bradke: Neu ist der Standort und die Gestaltung der Aussenfassade. Das Gebäude, das Sortiment und sogar dessen Anordnung im Laden hingegen sind bei Aldi Suisse standardisiert. Der Laden wird darum gleich aufgebaut sein wie alle anderen Aldi-Filialen in der Schweiz. Es entsteht ein Laden mit einer Verkaufsfläche von rund 1000 Quadratmetern und einer Lagerfläche von 300 Quadratmetern. Es werden zudem 61 Parkplätze vor dem Verkaufsladen erstellt.
Sind in der Stadt weitere Läden geplant?
Bradke: In St. Gallen wird es vorerst bei zwei Läden bleiben. Längerfristig sind weitere Filialen auf Stadtgebiet aber durchaus wünschenswert. Wir halten jederzeit Ausschau nach möglichen Standorten. Auch eine Filiale in Zentrumsnähe wäre wünschenswert. Unsere Vorgaben bezüglich Verkaufsflächen und Gebäudestruktur schränken die Möglichkeiten in der Innenstadt jedoch ein. In der weiteren Umgebung sind Filialen in Gossau, Arbon und Bazenheid schon im Bau oder geplant.
Wann wird der neue Laden an der Fürstenlandstrasse eröffnet?
Bradke: Derzeit läuft das Vergabeverfahren für den Neubau. Sobald der erste Bagger aufgefahren ist, wird es schnell gehen. Mit der Eröffnung kann daher bereits etwa im Frühsommer 2008 gerechnet werden.
Interview: Ralf Streule

37 % der dauernden Neukunden von Aldi sind ehemalige Migros-Kundinnen oder Migros-Kunden:

Sicher ist der riesengrosse Unterschied von MIGROS und ALDI, einer der Hauptgründe, dass immer mehr Migros-GenossenschafterInnen und damit Migros-Kundinnen und Migros-Kunden zu dauerhaften Aldi-Kunden werden.

Bei Aldi spürt die Kundin, der Kunde, dass sie/er willkommen ist.

Im Gegensatz dazu verweigern die "Migros-Fürsten" den Migros-GenossenschafterInnen und damit den effektiven Migros-EigentümerInnen ihre Eigentumsrechte, indem sie ihnen ihre Mündigkeit als Migros-EigentümerInnen entzogen haben.

Wen wundert es da, wenn Migros-Kundinnen und Migros-Kunden zu Aldi-Kunden werden...

Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
http://www.sorgim.ch/f... />
zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
http://www.sorgim.ch/f... />
6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
http://www.sorgim.ch/f... />
Langzeitwirkung des %u201EDeals%u201C Migros-Denner... 5. Folge

zum Bericht:
Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

Ein weiterer riesengrosser Unterschied zwischen MIGROS und ALDI:

Aldi will zum Nahversorger für seine Kunden werden.
(Er will dies nicht nur, sondern er ist bereits auf dem WEG dazu.)

Die MIGROS will sich aus ihren kleineren Migros-Filialen zurückziehen und diese kleinen Filialen an selbständige Detaillisten abgeben, indem sie mit ihnen einen Franchise-Vertrag für die neuen %u201EMigros-Voi-Läden%u201C abschliesst und denen die Räumlichkeiten mit der Einreichtung vermietet.
(Sie will dies nicht nur, sondern die Migros testet bereits diesen neuen Ladentyp für Kleinfilialen.)

Die Migros kassiert:
- für den Franchise-Vertrag
- für die Räumlichkeiten
- für die Einrichtungen
- für die Waren, die vorwiegend aus Alkohol und Tabakwaren bestehen sollen, denn in den %u201EMigros-Voi-Laden%u201C sollen ähnlich wie im Denner, vorwiegend Alkohol und Tabakwaren verkauft werden.

Denner hat diese zwei Geschäftsfelder (Alkohol und Tabakwaren) als Königsdisziplin erkoren. Sie erwirtschaften mit Tabak und Alkohol denn auch den meisten Umsatz.

Vermutlich will die Migros damit einen weiteren Beitrag zum Jugend-Alkoholismus, anstatt zur Volksgesundheit, wie dies Gottlieb Duttweiler bestimmt hatte, beitragen:

"Vor kurzem sass ich im Bus und musste am frühen Nachmittag ein Gespräch von zwei ca. 17 jährigen Mädchen, dies ging aus dem Gespräch hervor, mitanhören. Beide waren nach der Art des Redens und des Verhaltens, bereits sehr angetrunken. Per Natel haben sie dann zwei weitere Mädchen zu einem weiteren "Saufgelage" eingeladen, wonach das eine Mädchen zum anderen sagte, komm, wir gehen zum Denner und holen uns dort für zehn Franken einen Wisky."

Bei diesen neuen %u201EMigros-Voi-Läden", die vor allem, wie bereits erwähnt, auf den Verkauf von
Alkohol und Tabakwaren ausgerichtet sein sollen, will die Migros-Führung die Migros-Genossenschafts-Statuten umgehen, in denen es heisst:
%u201EIn den Migros-Verkaufsläden dürfen kein Alkohol und keine Tabakwaren verkauft werden%u201C.

Dass die Migros aber trotzdem gegen die Gottlieb Duttweiler-Gesetze und die Migros-Genossenschafts-Statuten verstösst, scheint die Migros-Führung nicht bemerkt zu haben, denn es heisst in den Migros-Genossenschafts-Statuten zudem:
%u201ESämtliches in der Migros-Genossenschaft erwirtschaftetes Kapital muss in der Migros-Genossenschaft bleiben und muss zum Wohle der Volksgesundheit eingesetzt werden.%u201C

Zu erwähnen ist noch, dass das Risiko und die Kosten für die Infrastruktur und das Personal und die Werbung dieser neuen %u201EMigros-Voi-Läden%u201C, einzig und allein die selbständigen Detaillisten tragen.

Was macht die MIGROS ?

Das ist sicher eine gute Frage:
Sie liefert, vor allem Alkohol und Tabakwaren und sie kassiert.

Ist das die Kundennähe, von denen die Migros-Kunden träumen ?

Durch dieses Vorgehen, wird auch der neue Emmi-Chef, der "für den Kampf gehen Aldi" eingesetzt werden soll, wie dies in den Medien zu lesen war, wenig ausrichten können.

Die Migros entfernt sich immer mehr von den Migros-GenossenschafterInnen.

Davon profitiert Aldi, der den Kunden immer mehr entgegenkommt.

Sehen Sie auch:
DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
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zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
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6. Folge: (wie entwickelt sich die Langzeitwirkung weiter ?)
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Die Konkurrenz aus dem Ausland rüstet weiter auf...

Was haben Gottlieb Duttweiler, Aldi und Lidl gemeinsam ?

Genauso wie Gottlieb Duttweiler verfolgen Aldi und Lidl einen Plan.

Genauso wie Gottlieb Duttweiler haben Aldi und Lidl ein Konzept.

Genauso wie Gottlieb Duttlieb Duttweiler halte Aldi und Lidl an ihrem Konzept fest.

Genauso wie Gottlieb Duttweiler haben Aldi und Lidl ein klares Ziel.

Genauso wie Gottlieb Duttweiler verfolgen Aldi und Lidl ihr Ziel seit Jahrzehnten.

Genauso wie bei Gottlieb Duttweiler steht bei Aldi und bei Lidl der Mensch, die Kundin, der Kunde und ihre/seine Bedürfnisse im Mittelpunkt.

Genauso wie Gottlieb Duttweiler bieten Aldi und Lidl optimale Qualität zu bestmöglichem Preis.

Genauso wie Gottlieb Duttweiler lassen sich Aldi und Lidl von der Konkurrenz nicht von ihrem Ziel und ihrem Konzept abbringen.

Beispiel:
Gottlieb Duttweiler liess sich durch nichts und niemand davon abbringen, mit seiner Migros dem Wohle der Volksgesundheit zu dienen und hat seinen Entschluss, keinen Alkohol und keine Tabakwaren zu verkaufen, nie geändert.

Aldi eröffnet Filiale in der Grenzstadt Kreuzlingen.
Aldi hat sich zum Ziel gesetzt, Nahversorger für das Schweizervolk zu werden.
Die Gefahr, dass Umsatzeinbussen durch Aldi Konstanz entstehen könnten, hat ihn nicht davon abgehalten, die Filiale Kreuzlingen zu eröffnen, um den Stadtbewohnern den Gang über die Grenze zu ersparen.

Die Zielsetzung und das Konzept, welches die Kundennähe beinhaltet, sind die Leitlinien des Handelns von Aldi Suisse.

Der Plan dient als Vorlage:
Sicher ist es kein Zufall, dass sich Aldi in Kreuzlingen, neben dem Zil-Center, wo sich die Lebensmittelfiliale von Coop befindet, niedergelassen hat und dass Lidl seinen Standort beim Migros Seepark gewählt hat.

Worin sich die Migros-Genossenschaft, unter der Führung der Migros-Mächtigen ,von Gottlieb Duttweiler und von Aldi und Lidl unterscheidet:

Gottlieb Duttweiler, sowie Aldi und Lidl haben eine Ziel und verfolgen konsequent ihren Plan und halten über Jahrzehnte an ihrem Konzept fest und
das Wichtigste:
Sie stellen die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt und schaffen Kundennähe.

Die Migros-Führung handelt völlig planlos und ohne ein klares Ziel, mit einem Konzept, das sich täglich andert und
das Wichtigste:
Sie entfernen sich immer mehr von ihren 2 Millionen Migros-GenossenschafterInnen und dies nicht nur indem sie ihnen ihre Eigentumsrechte vorenthält, sondern auch indem sie die kleineren Migros-Filialen aus ihrer Hand geben und so den Kontakt zu den Migros-Kundinnen und Migros-Kunden immer mehr verliert.

Man muss kein Aldi- und auch kein Lidl-Fan sein, aber jede Kundin, jeder Kunde möchte wissen, woran sie/er ist und sie/er möchte spüren, dass sie als Kundin, als Kunde, willkommen ist und dass sie/er geschätzt wird.
Vor allem aber möchte sie/er spüren, dass ihre/seine Bedürfnisse wahrgenommen werden.

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DIE MIGROS IM WANDEL...
Die Vision %u201EMIGROS-RENAISSANCE%u201C entwickelt sich.
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zurück zum Beginn(Auslöser der Langzeitwirkung siehe...
Wie geht es weiter mit der Migros-Genossenschaft (Migros/Denner) ?
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Herzlich grüsst Euch Euer Pit Delamour.

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