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Antworte Deinen Kunden

 Regel Nr. 4:

Antworte deinen Kunden am Telefon.

Kunden wünschen sich am Telefon rasche, kompetente und freundlich vermittelte Lösungen. Klingt irgendwie simpel und einfach. Ganz so rosig sieht die Praxis nicht aus, was Sie wahrscheinlich nicht weiter verwundern wird. So nimmt beispielsweise der Trend zur automatischen Menuführungen bei Telefonhotlines stetig zu. Diese Roboterstimmen können zwar freundlich und schnell antworten, kompetent sind sie aber noch lange nicht. Beinnahe die Hälfte aller befragten Kundinnen und Kunden lehnen die automatische Telefonführung ab. (Quelle: Customer Service Report 2007)

Wie steht es bei Ihnen?

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Wie finden Sie Menüführungen bei Telefonhotlines?

Viele Unternehmen haben grosse Mühe Kundenanliegen beim ersten Kontakt über Telefon zu lösen. Zugegeben, nicht alle Anliegen der Kunden sind einfach beim Erstkontakt zu lösen. Der Kunde wandert auch nicht sofort ab. Eine rasche und freundliche Aufnahme des Kundenanliegens und eine kompetente Reaktion innert nützlicher Frist wird von den Kunden aber wohlwollend aufgenommen.

Eine gute Freundin von mir ist in Deutschland umgezogen. Neben den üblichen Ritualen wie Bananen essen, damit man genügend Umzugsschachteln hat, musste auch der Telefonanschluss auf die neue Adresse umgeschrieben werden. Doch dieser eigentlich recht einfach standardisierte Schritt gestaltete sich längst nicht so einfach. Nach dem ersten Kontakt mit dem Telefonanbieter und der Angabe der neuen Adresse, fast einen Monat vor Umzugstermin, ist leider nicht viel geschehen. Nach einstündigem Zuhören von entspannender Musik in der Warteschlaufe wurde ihr gesagt, dass das Unternehmen einen Service-Techniker vorbei schicken wird. Der Techniker erschien dann auch. Der Anschluss dagegen blieb stumm. Kurzerhand entschloss sich meine Kollegin persönlich im Kundenservicecenter des Telefonanbieters vorbeizuschauen. Die Mitarbeiter waren zwar freundlich und haben sich dem Anliegen angenommen, dass Telefonieren über den Festanschluss ging aber auch nach dem persönlichen Besuch im Servicecenter nicht. Erstaunlicherweise wurde aber für den letzten Monat eine Rechnung mit der Grundgebühr gestellt, was weniger erstaunt: es gab keine Gespräche zum fakturieren.

Seither ist auch bereits wieder mehr als ein Monat vergangen. Sie überlegt sich mittlerweile einen ernsthaften Wechsel des Anbieters vom grossen T. Das Halten der Kunden ist landläufig bekannt günstiger als die Neuakquisition von Kunden. Trotzdem vergibt man bei der Kundeninteraktion, zum Beispiel über Telefon, immer wieder die Chance den Kunden enger ans Unternehmen zu binden.

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20 Stunden in Telefon-Warteschleife

Antworte Deinen Kunden! Dazu heute in der Presse:

Eine überirdische Geduld bewies eine Kundin der British Telecom: Sie blieb insgesamt 20 Stunden in der Telefon-Warteschleife.

Die 51-Jährige aus Milford Haven wollte sich beim Kundendienst der British Telecom beschweren. Ein BT-Techniker war nicht zum verabredeten Termin in ihrer neuen Wohnung erschienen. Die genervte Frau griff gemäss der Zeitung «The Times» zum Hörer - und blieb dort 20 Stunden lang «hängen».

Beim ersten Anruf lauschte die Dame volle acht Stunden der Warteschlaufen-Musik - ohne dass der Kundendienst den Anruf annahm. Am Folgetag gabs noch einmal die gleiche Tortur: nach acht Stunden Warterei gab die Dame auf. Am dritten Tag schliesslich legte sie nach «nur» vier Stunden verzweifelt auf und wandte sich mit ihrem Anliegen stattdessen an die Presse.

Imageschaden

  • Von: Hotliner
  • , 21. August 2007,
  • 16:01

Da verschlägt es einem wirklich die Sprache! Sogar negative Schlagzeilen in der Presse nimmt man in Kauf!

Aber das wird nicht ewig gut gehen.

Frau

  • Von: Ulrike
  • , 17. August 2007,
  • 14:09

mir ging es beim umzug in österreich ähnlich, allerdings habe ich den telefonanbieter gewechselt! dabei hatte ich aber nicht den eindruck, dass mir die großen Ts eine träne nachweinen. die haben genug kundInnen, deswegen können sie sich solchen nicht-service leisten.

wiederholungen am telefon

  • Von: proziel
  • , 17. August 2007,
  • 11:09

Es gibt sicher viele Verbesserungsvorschläge bezüglich der Mitarbeiterausbildung im Service.
Was ich auch für wichtig halte, ist die einmal gemachte Information über Kundenwunsch weiter zu reichen.
Wie oft erzählt man sein Anliegen, dann erhält man die Antwort; "Moment ich vermittle Sie an meinen Kollegen weiter", und das Anliegen muß von Anbeginn neu erzählt werden.
Im ungünstigsten Fall wird der Vortrag viele Male erzählt ohne Abhilfe des Problems.
Das ist wahrlich ärgerlich.

Die Menüführung beim Einstiegsgespräch ist schon OK, auch die Vermittlung.
Der Verlust des Inhaltes ist NICHT OK!
Einen Kunden ausreden zu lassen, heißt nicht zwangsläufig, dass ihm auch zugehört wir. Spätesten bei der Vermittlung bemerkt der Kunde die Taktik.
Also, die Menüführung professioneller und transparenter gestalten. Es ist Kommunikation und nicht Automation.
Viele Grüße aus Bielefeld
M.E.

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