Kundenservice Blog - Das Expertenblog für Kundenservice

Hält der Boom um Web 2.0 an?

Web 2.0 ist nicht ein Tool oder ähnliches, sonder eine Art der Nutzung technischer Hilfsmittel. Durch Web 2.0 werden Inhalte nicht zentral von grossen Medien erstellt und verbreitet, sondern durch unabhängige Personen, die sich untereinander vernetzen und austauschen. Typische Beispiele sind Blogs, Portale wie YouTube, Tauschbörsen, Kontaktplattformen usw.

Bei den Marketing-Abteilungen von Grosskonzernen liegen erfolgreiche Web 2.0 Plattformen hoch im Kurs. Die Internet-Nutzer verbringen immer mehr Zeit in Social-Networking-Seiten. Unternehmen erhoffen sich dadurch ein gigantisches Potential an Werbemöglichkeiten.

Doch droht sich das Internet nach dem Crash in den Hype-Jahren 1999/2000 ein zweites Mal zu überschlagen?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Nachfolgend einige Beispiele, die auf eine Überhitzung der Internet-Szene hindeuten, welche vergleichbar mit dem Crash von vor sieben Jahren sind. Microsoft hat für Facebook 240 Millionen Dollar hingeblättert für einen Anteil von 1.6 Prozent! Der Firmenwert des 23-jährigen Studienabbrecher Mark Zuckerberg liegt dadurch bei 15 Milliarden Dollar. Die Networking-Plattform Xing ist mittlerweile an der deutschen Börse kotiert. Skype wurde für 2.6 Milliarden Dollar von Ebay übernommen. Zwar telefonieren inzwischen 220 Millionen Menschen weltweit mit Skype, die Einnahmen beschränken sich aber auf weniger als 50 Cent pro Kunde. Auch Google ist gross in den Run auf Internet-Firmen eingestiegen. Im Jahr 2005 beteiligte sich Google bei AOL, im 2006 übernahm man YouTube und im 2007 Doubleclick.

Sind die Parallelen gleich und diese Ideen sind nur heisse Luft und es lässt sich auf Dauer kein profitables Geschäft gestalten oder lassen sich die Investitionen in nachhaltige Revenues wandeln? Wir werden es in absehbarer Zukunft erfahren. Ich glaube aber nicht, dass der Hype in diesen Dimensionen weitergehen wird.

Dass man auch mit Blogs momentan gut Geld verdienen kann, beweist TechCrunch. Mit acht Angestellten und einem CEO erwirtschaftet das US-Blog geschätzte 240'000 Dollar im Monat. Es sind demzufolge nicht alle Blogger Idealisten, welche sich mit ihrem Hobby die Finger wund schreiben. Man kann damit Geld verdienen.

Für mich ist es allerdings nach wie vor ein Hobby...;-)

KommentareRSS: title= Kommentare als RSS-Feed

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht

Kundenservice Blog [Logo]

© 2008, Kundenservice Blog | Das Expertenblog für Kundenservice - Hält der Boom um Web 2.0 an?